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Bauteilschäden – Bewertung, Folgerungen und Abhilfemaßnahmen

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Zur Bedeutung von Schadensuntersuchungen
Die Vermeidung von Schäden an technischen Bauteilen stellt eine anspruchsvolle Aufgabe und eine echte Herausforderung für die mit der Herstellung, der Auslegung, dem Betrieb und der Qualitätssicherung befassten Verantwortlichen dar. Die Reputation und der Erfolg eines Unternehmens werden letztlich durch die Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Produkte bestimmt.
Hier kommt der Schadensanalytik eine herausragende Bedeutung zu, da die konsequente und sachgerechte Untersuchung von Schäden eine wesentliche Voraussetzung für die Schadensverhütung und die stetige Verbesserung der Produktqualität darstellt.
Lernen aus Erfahrung bedeutet in letzter Konsequenz lernen aus Schäden.

Weiterhin haben Schadensfälle zu neuen Entwicklungen in den Werkstoff- und Herstellungstechniken sowie der Auslegungs- und Konstruktionspraxis von Bauteilen und letztlich auch zu bedeutsamen Fortschritten in der Qualitätssicherung einschließlich der Optimierung der Werkstoff- und Bauteilprüfung geführt. Außerdem waren Schäden häufig Anlass zur Gründung von Ausschüssen und Vereinigungen, welche sich mit der Sicherheit technischer Anlagen beschäftigen.

Die Verbreitung der Techniken der Schadensuntersuchung, die Darstellung der Schadensmechanismen und die Beschreibung der Schadensursachen sowie der Abhilfemaßnahmen ist eine wichtige Aufgabe aller in Planung, Konstruktion, Fertigung und Betrieb beteiligten Personen. Der DVM hat sich dieser Aufgabe gestellt und bisher erfolgreich 11 Fortbildungsseminare in dieser Veranstaltungsreihe durchgeführt. Die positive Resonanz auf das Seminar und die gewonnenen vielfältigen Erfahrungen fließen stetig in die Konzeption und den Ablauf des Seminars ein.

Zum Inhalt des Fortbildungsseminars
Die Themen des Fortbildungsseminars erstrecken sich auf die Grundprinzipien und die Methodik der Schadensuntersuchung, wobei die Schwerpunkte auf der Beschreibung der makroskopischen und mikroskopischen Schadensmerkmale unter quasistatischer und zyklischer Belastung und der Vermeidung dieser Schäden liegen.
Außerdem werden Schäden durch thermische Beanspruchung, Korrosion und Schäden an Schweißverbindungen behandelt.
Die Konzeption des DVM-Seminars ist dadurch geprägt, dass neben den Werkstoff- und Fertigungsaspekten bei der Schadensuntersuchung konsequent die Rolle der festigkeitsgerechten Konstruktion und der Auslegung sowie die Reaktion des Bauteils auf die Betriebsbeanspruchung einbezogen werden.
Hierbei kommt der Sicherheitsrelevanz der Bauteilzähigkeit einschließlich der Bewertung von rissartigen Fehlstellen mit Hilfe der Bruchmechanikkonzepte eine besondere Bedeutung zu.
Ein herausragendes Merkmal des Seminars ist die Behandlung praktischer Schäden anhand von Fallbeispielen.
Es handelt sich hierbei um Bauteile aus metallischen Strukturwerkstoffen vorwiegend aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Fahrzeugtechnik.

Themenschwerpunkte:
Die Schwerpunkte der Veranstaltung sind im Wesentlichen:

  • Beschreibung von Bauteilschäden und Ermittlung der Schadensursachen
  • Einfluss von Werkstoff- und Fertigungsimperfektionen auf Schäden
  • Einsatz von fraktographischen, metallographischen, mechanisch-technologischen Prüfmethoden in der Schadensuntersuchung
  • Lastannahmen und Beanspruchungsermittlung
  • Anwendung der Regelwerke sowie der konventionellen und bruchmechanischen Auslegungskonzepte bei der Schadensanalytik
  • Optimierungs- und Abhilfemaßnahmen

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